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Frühlingsgefühle *Nomen est Omen*

«Nomen est Omen»

Ich (Urs) werde immer mehr zum Bären, je älter ich werde. Vor allem im Herbst wird es spürbar, wenn ich auf einmal nicht mehr die ganze Zeit tanzen, feiern und unter Menschen sein möchte. Rückzug ist angesagt. Nicht abrupt, aber immer tiefer in die warme, kuschelig eingerichtete Bärenhöhle.

Und ja, in meinem Alter darf  man solche Dinge zugeben : Ich war durch den Winter hindurch ein richtiger «Faulpelz» und habe fast jede Minute genutzt, um zu Chillen, Chillaxen, Dösen, Kuscheln, Abhängen, nichts tun …

Nicht, dass ich überhaupt nichts getan habe. Im Gegenteil, gerade weil ich es mir erlaubt habe, faul zu sein, tauchten dann immer mal wieder starke Impulse auf, die dafür sorgten, dass die wichtigsten Dinge trotzdem erledigt wurden, mit Musse und Freude.

Ganz spannend und noch nie so stark habe ich jedoch diesen Donnerstag, 22. März 2018 erlebt. Am Abend zuvor haben wir im kleinen Kreis die Frühlings-TagundNacht-Gleiche (Equinox) um das erste Outdoor-Feuer gefeiert. Den Schülern habe ich tagsüber noch erzählt, wie Pflanzen «Sinneszellen» haben, die wie ein Detektor funktionieren. Sobald sie merken, dass es mehr Licht als Dunkelheit gibt, geben sie den Befehl für das Wachstum. Dabei wurde mir auch bewusst, dass es einige «Frühreife» (oder Frühstarter) Blumen und Pflanzen gibt, wie z.B. die Krokusli und Schneeglöcklis, die mutig schon auftauchen, wenn nach wie vor mit Kälte oder sogar Frost gerechnet werden muss.

Als ich am Donnerstag aufstand und mein Morgenritual aus einer Mischung von Yoga, Ki Gong und Meditation beendet hatte, fühlte ich mich nicht nur lebendig, wie das normalerweise der Fall ist, sondern ich spürte regelrecht eine Energie, die sich durch meine Füsse hindurch spiralförmig zu meinem Zentrum hochwindete. Ich genoss dieses wunderbare Gefühl ein Weilchen und dann … ja, dann hatte ich auf einmal das Gefühl, dass ich locker ein paar Bäume ausreissen könnte !

Und da es grad keine Bäume zum ausreissen gab, gings in die Waschküche unseres Bauernhofes, wo ich, ohne lange zu überlegen, diese vollständig aufräumte, putzte und noch etliche Dinge zu Ende brachte, die schon seit Wochen darauf warteten, abgeschlossen zu werden.

Anschliessend fühlte ich mich so richtig guuuuuut und erlaubte mir erneut, ein bisschen zu chillen. Dabei wurde mir bewusst, dass ich als Bär wohl auch auf diesen «Kickstart» gewartet habe, den Schnittpunkt in der zyklischen Zeit, welcher den Frühling einläutet und scheinbar nicht nur in der Natur, sondern auch in uns etwas in Gang setzt. Seither sind drei Tage vergangen und jeden Tag habe ich diese Frühlingsenergie für etwas genutzt, das grad Priorität hatte.

Heute ist Sonntag. Ein prachtvoller Frühlingstag, Sonne, zwitschernde Vögelis und ein bevorstehender Ausflug in den Buechibärg, damit meine Partnerin Andrea einen weiteren, grüneren Teil von Solothurn kennenlernen kann.



Und ja, wir freuen uns beide riesig auf heute Abend, den «Frühlingstanzrausch» ab 19.00h. Wie immer beginnen wir unsere kleine Cacao-Zeremonie um ca. 19.30h+ und lassen uns dann vom magischen Cacao durch den Abend tragen, auf den musikalischen Wellen von Andrea und mir.

Wir wünschen uns ganz viele BesucherInnen, die mit uns in den Frühling und in eine neue Woche hinein tanzen.

ShalOM
u.r.s. jOsé und Andrea

Geburtsprozess und das Leben feiern

Als Mann ist es mir in diesem Leben nicht vergönnt einem Kind Leben zu schenken.

Das ist und bleibt die Domäne der Frau.

Bei einem kürzlichen tanzrausch Event hatten wir, sofern ich  mich richtig erinnere, grad zwei oder sogar drei schwangere Frauen unter den Tänzerinnen, die mit jeder Bewegung grad für zwei tanzten. Was das wohl für ein Gefühl ist … als Mutter … und auch für das Kind im Bauch, umgeben vom Element Wasser und Erde, die zur Vibration der Musik (Element Luft) in Resonanz gehen. Und erst noch die schaukelnden Bewegungen der tanzenden Mutter ?

Zum Glück haben wir alle die Vorstellungskraft, die uns befähigt, uns in etwas ein bisschen hineinzudenken, die Empathie, die uns ermöglicht, mit jemanden zu fühlen.

Aber nur die unmittelbare Erfahrung gibt uns wirklich ein Gefühl davon, was es heisst, ein wachsendes Kind im Bauch zu tragen.

Trotzdem wurde mir an diesem Sonntag bewusst, dass ich als Mann grad ebenfalls durch sowas gehe, wie einen «Geburtsprozess». Seit ich Anfangs Jahr «Ja» zur Neugeburt eines älteren Projektes gesagt habe und damit der «Schwangerschaftsprozess» begann. Und jetzt, fast auf den Tag neun Monate später, wird bald das Kind «entbunden», wenn unsere magische «Zuvuya Agenda 2018» aus der Buchbinderei eintreffen wird.
Von den rund 1001 Expl. der limitierten Erstauflage, sind schon über zwei Drittel von Menschen aus der ganzen Welt vorbestellt und reserviert worden. Und die letzten Exemplare reserviere ich für meine 3-5 Maya-Zeit-Workshops, die im Oktober bis Weihnachten noch folgen werden.

Diese Agenda kann wie eine normale Agenda zum Planen benutzt werden. Aber ihr eigentliches Ziel ist es, den Anwendern täglich einen Hinweis zu geben, mit welcher «Tagesenergie», oder auch «Tagesqualität» wir es zu tun haben. Drei Schlüsselwörter pro Tag, ein Mayazeichen, das für sich spricht und los gehts … 

Am Abend nimmt man sich 2-3 Minuten um den Tag zu reflektieren und zu schauen, ob es irgendwas gegeben hat, das mit den drei Schlüsselwörtern zusammenhängt. Das wars, kurz eintragen (im unteren Bereich) und schlafen gehen. Mehr braucht es nicht für dieses Zeit-Synchronisations-Experiment 😊


Ich behaupte, spätestens nach 2-3 Wochen werden so viele «Zufälle» eingetreten sein, dass der Platz in unserer Agenda dazu nicht mehr ausreicht ! DAS bedeutet, dass du bereits wieder viel synchroner mit deiner eigenen «Lebens.Zeit.Spur» läufst. Wenn du dran bleibst und es anhält, beginnst du zu «surfen». Wie ein Wellenreiter auf der Wasserwelle, surfst du auf deiner «Zuvuya», deiner optimalen Welle, die dich wie auf einem Zauberteppich durch Zeit und Raum trägt.

Falls du mit an Bord sein möchtest und eine der letzten «Zuvuya Agenda 2018» reservieren möchtest, mach es bitte bald. Es gibt nur noch einige Wenige in unserem Zuvuya-Shop !

Und ja, da die Geburt nächste Woche stattfindet, laden wir am Samstag, 28. Oktober 2017 zum gemeinsamen Feiern bei uns auf dem Allmendhof ein. Das Fest ist öffentlich, das heisst, ganz Solothurn ist bei uns willkommen 😊

Besonders freue ich mich als «geistiger Vater» natürlich über Menschen, die auf die eine oder andere Art auch bereits auf ihrer Zuvuya surfen. Dazu gehören natürlich ALLE TÄNZER.INNEN aus NAH und FERN. Daher gibt es am Abend dann natürlich auch noch tolle Musik zum tanzen ! Vielleicht sogar den ersten «Zuvuya Wave» von Andrea und mir 😊

Das Fest beginnt ab 13.20h und dauert bis zum letzten Tanz. Gaben fürs gemeinsame Buffet sind wie immer sehr willkommen, wir bieten quellfrisches Wasser, würzigen Chai und neu natürlich eine magische Cacao *

Der Anlass ist Kinderfreundlich | Anreise per Velo, ÖV oder Autos (im Quartier auf Parkplätzen parkieren) | Allmendstrasse 83 | 4500 Solothurn

Bei Fragen : urs@tanzrausch.net

Es grüssen ganz herzlich : Andrea und u.r.s. jOsé

Ps . Es wird noch einige wenige Agendas am Event haben. Reservierte Agendas werden von mir auf Wunsch signiert oder ich zeichne das individuelle Maya-Zeichen hinein.

Cacao-Ceremony | Projekt 2017

Liebe tanz.rausch-Community

Ich hoffe es ist für alle stimmig, wenn ich euch alle soOo anspreche ?

Mir hat grad kürzlich eine Schulmutter mitgeteilt, dass meine Anrede (an die weiblichen Vertreter in unserer Öffentlichkeitsarbeitsgruppe, in welcher ich der einzige Mann bin) «Liebe Damen» für sie nicht passend sei !

Ich habs verstanden und akzeptiert, aber auch darauf hingewiesen, dass ich den Begriff «Dame» mit einer hochschwingenden Energie was weibliches SEIN angeht assoziere.

Daher bin ich grad . was Anreden angeht . etwas aufmerksamer 🙂

Aber wenn ich einen Begriff nennen müsste, der für einen Grossteil meines Lebens wichtig war und mittelfristig noch zentraler in meinem Leben wird, dann wäre es das Wort «Gemeinschaft», oder eben, Community …

Ob im Aikido, wo die Vision des Gründers, Morihei Ueshiba (weitere Infos hier), eine weltweite Familie war, die sich im Frieden begegnet, oder in der Tanzszene (z.B. 5 Rhythmen | Contact-Improvisation-Community | etc.), wo sich überall täglich verschiedenste Menschen in einem gemeinsamen Raum zusammenfinden und sich über den Tanz ausdrücken.

Es gibt noch unzählige weitere Kreise und Gemeinschaften, in den wir uns alle befinden, sei es die Schul-und Lerngemeinschaft, die Verwandschaft, die Menschen um uns herum am Arbeitsort, Hobbies und viele mehr. Der Mensch ist definitiv ein «Homo Socialis», auch wenn es mitunter zu Phasen der «Einsamkeit» oder «Rückzug» kommen kann. Aber das sind Phasen, keine Dauerzustände, zum Glück 🙂

Doch zurück zum Titel dieses Blogs, denn es geht  hier natürlich auch um Schokolade, respektive, viel ursprünglicher, dem reinen Cacao, von den ersten Kakaobaum-Kultivierern, den Olmeken «Kakawa» genannt.

Ein Mitbewohner brachte im Herbst 2015 eine gemeinsame Freundin des Hauses zum ersten Mal auf Besuch bei uns mit. Wir freuten uns einen Menschen, dem wir an zahlreichen tollen Festivals begegnet sind, zu hostieren. Gross war die Überraschung und Freude, als unser weiblicher Gast uns nach einem gemeinsamen Abendessen ein flüssiges Dessert edlester Güte bescherte. Eine heisse Cacao mit besten Zutaten.

Wir wurden darüber informiert, dass in Zürich bereits mehrere Menschen «Cacao-Zeremonien» im privaten Rahmen durchführten. Ob Meditation, gemeinsamer Tanz, Singen und Jammen, … das Zentrum war die gemeinsame Einnahme einer heissen Cacao, mit einer so hohen Menge Cacao (rohkost-Qualität : nicht über 42° erhitzt, damit die wertvollen und zum Teil leicht psychoaktiven Inhaltsstoffe nicht zerstört werden).

Und ja, ihr habt richtig gelesen: leicht psychoaktive Inhaltsstoffe ! Keine Angst, niemand wird wie Peter Pan durch die Lüfte schweben, aber was viele Menschen berichten ist eine «Herzöffnung», wie das Gefühl von den meisten Menschen beschrieben wird, von Andrea und mir übrigens auch 🙂 !!!)

Seit ihrem Besuch im letzten Jahr sind nur wenige Tage, respektive Abende vergangen, an denen wir nicht eine heisse Cacao gebraut haben. Und ich kann ihnen versichern, dass wir einen Zauber erleben durften, den wir gerne mit euch teilen möchten, im neuen Jahr.

In den vergangenen Monaten haben wir beide ein eigenes Rezept kreiert. Wir werden euch bald die Möglichkeit geben, ein bisschen davon kosten zu können.

Und ja, Andrea und ich freuen uns auf jeden Menschen, der uns mit seiner Präsenz an diesem besonderen Samstag Abend (Sa, 10. Dezember 2016) bereichert.

Ein Fest der Liebe und des Friedens

Shalom
u.r.s. jOsé und Andrea Fabienne