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Gemeinschaft lernen . Begegnung tanzen

Liebe tanzende Freunde aus der ganzen Welt

Dieses Jahr fand das Pachamama Festival 2017 zum zweiten Mal auf einem zauberhaften Privatgelände in Märstätten statt. Nachdem es seit seiner «Geburt» im 2011 als «Festival der Liebe» noch in Uster in einem Park gastierte, zügelte es dann nach drei Jahren in die freie Natur bei Wald (ZH). Dort nahm es definitiv Festival-Züge an, es gab noch mehr kulinarische Essstände, bunte Marktstände und noch viel mehr Workshops und Kozerte.

Im letzten Jahr folgte dann der zweite Umzug nach Märstetten, wo rund 500 Besucher aus Nah und Fern herbeiströmten und teilnahmen.

Auch in diesem Jahr war unsere Chai-Lounge «CinnamoOon» ein Teil des Ganzen, wie in den vergangenen Jahren nebst der Chai-Küche mit einer grossen Wanderjurte, in der auch Workshops und, wie könnte es anders sein, auch Cacao-Zeremonien durchgeführt wurden.


Während rund 5-7 Tagen bildeten die rund 1000 Besucher eine vorübergehende Gemeinschaft, teilten Kochplätze, Abwaschstellen, nahmen gemeinsam an Workshops teil oder gestalteten Landart vom Feinsten. Am Abend wurde inspirierende Musik genossen oder zu World Music wild und ausgelassen getanzt.

Und ja, viele der Gäste trafen regelmässig bei uns für einen würzigen Chai Masala oder eben, einer magischen Cacao ein, … eine zauberhafte Stimmung konnte so entstehen, die sich während dem ganzen Pachamama Festival aufbaute und zu synchronen Begegnungen führte, die über das Festival hinaus noch nachklingen …

Schliesslich ging es nach einer kurzen «Lande- und Integrationsphase» (Putzen und Chai Küche wieder verstauen !) sogleich auf den Weissenstein, unseren Hausberg, wo bereits das 23. Uhuru stattfand, ebenfalls ein sehr familien- und kinderfreundliches Festival.

Kaum waren wir auf dem Uhuru gelandet wurde bereits spontan eine weitere Cacao-Zeremonie angekündigt, in der Jurte von Hky, dem Pflanzenmagier und Tierflüsterer. Dort hielt ich auch noch einen spontanen Maya-Zeit-Workshop, in welchem ebenfalls an alle Teilnehmer eine heisse Cacao «Xocolatls» (hier gehts zu meinem Rezept) ausgeschenkt wurde. Denn Cacao ist nebst Medizin auch eine Substanz, die unsere Herzen öffnet und uns dem Gegenüber näher bringt.

Kein Wunder also, dass Andrea und ich auf dem Uhuru ebenfalls das Gefühl hatten, nur fröhliche, glückliche und beherzte Menschen zu treffen …

Und wer weiss, vielleicht gibt es ja bereits im nächsten Jahr auf dem Uhuru im Tee-Zelt auch eine heisse Cacao im Angebot.

Abgerundet wurde das Uhuru wie immer mit einer wilden Tanznacht und super Musik vom langjährigen Uhuru-Dj Flink. Ich weiss nur noch, dass ich nach dem Cacao fast vier Stunden lang ununterbrochen getanzt habe, respektiv, getanzt wurde . getragen von einer musikalischen Cacao-Welle

Daher freuen sich Andrea und ich bereits riesig auf den Neustart am Sonntag Abend, 20. August 2017 im Yogaraum (Touringhaus Solothurn) … und einer ersten offiziellen kleinen Cacaozeremonie bevor wir musikalisch so richtig zur Sache gehen 🙂

u.r.s. jOsé und Andrea Fabienne

Shake it . Babe !

Liebe tanzende Freunde aus nah und fern

Ich gehe davon aus, dass alle wissen, was ein «epileptischer Anfall» bedeutet, einige haben vielleicht sOgar schon einen miterlebt und kennen sowas aus persönlicher Erfahrung heraus.

Ganz anders als die «westliche Medizin», die aus allem, was nicht «natürlich» erscheint, eine «Krankheit» macht und z.T. massiv medikamentös behandelt, haben viele andere Kulturen einen völlig anderen Ansatz zu diesem Phänomen.

Obwohl ich selber nicht unter «Epilepsie» «leide», hatte ich schon früh meine eigenen Erfahrungen mit diesem Phänomen machen dürfen. Ich erinnere mich noch sehr gut an eine meiner ersten Rauscherfahrungen (Alkohol) als Teenager, als ich auf einmal auf dem Boden lag und wie wild zu zappeln begann. Ganz im Gegensatz zu den Menschen um mich herum, die Angst um mich hatten, genoss ich dieses Zappeln zutiefst. Es fühlte sich lustvoll und völlig natürlich an. Und als es nach einigen Minuten langsam nachliess, fühlte ich mich entspannt und weich wie Butter.

Solche Erfahrungen wiederholten sich sporadisch immer wieder und als ich mich dann schliesslich damit vertiefter auseinanderzusetzen begann, stolperte ich über spannende Informationen, die meine Erfahrungen in einen grösseren Zusammenhang setzten.

Vor rund 13 Jahren, als ich mit Aikido Training begann, gab meine Lehrerin Susanne Ernst eine Setai Session (eine Methode aus Japan, die Anfangs 1920 entdeckt/entwickelt wurde), in welcher wir gezielt dem Körper die Führung übergaben und ihn willkürlich zappeln liessen. Wow, nun durfte ich erfahren, dass diese Form des «Loslassens» also einem Zweck diente, nämlich Spannungen abzubauen und die Energie (Ki/Chi/Prana/etc.) wieder fliessen zu lassen. Total entspannt ging ich damals nach Hause und liess es seither immer mal wieder schütteln.

Dr. Levine

Später stiess ich aufgrund von Freunden, die Traumata-Arbeit nach Dr. Levine anboten, auf eine weitere, heisse Spur : TRETrauma Release Exercise, die ebenfalls von einer Koryphäe, Dr. David Berceli entdeckt und systematisch erforscht wurde. Dieser Ansatz verbreitet sich rasant und hilft z.T. stark traumatisierten Menschen (Kriegsveteranen, Vergewaltigungsopfern, etc.) die im Körper gespeicherten Erlebnisse über das «Shaken» wieder loszulassen. Wie alle Säugetiere haben auch wir Menschen einen eingebauten «Stress Release Mechanismus», der extrem effektiv wirkt, wenn wir ihm Raum geben.

Dr. David Berceli

Und Ende 2016 griff ich die Spur von Ya’acov Darling Khan (Entwickler von «Movement Medicine») wieder auf, die zu den «Sunpeople» in der Kalahari-Wüste führte, wo das Schütteln als älteste Form von Gebet und Medizin seit Beginn der Menschheit der wichtigste Bestandteil ihrer Kultur ist.

Der Kreis schloss sich für mich, als wir täglich am Pulsing-Seminar (Anfangs Jahr 2017) täglich rund 40-60 Minuten die «Kundalini-Meditation» (nach Osho) durchführten.

Osho

Der Körper wurde dabei extrem locker, die Energie (Ki/Chi/Prana/etc.) war für alle spürbar (Kribbeln im ganzen Körper) und wir fühlten uns alle leicht «high», da dabei im Körper zahlreiche Endorphine und Glückshormone ausgeschüttet werden.

Andrea und ich haben uns daher entschlossen, am Samstag, 25. Februar 2017 (Fasnachts-tanz.rausch) zum ersten Mal ein kurzes «Shake it» anzubieten. Einfach nur schütteln und selber zu erleben, was dabei ausgelöst wird.

Wir freuen uns daher auf zahlreiche neugierige Tänzerinnen und Tänzer und wünschen euch allen einen bewegten und kraftvOllen Jahresstart.

u.r.s. jOsé und andrea fabienne