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der WEG des Friedens und der Liebe

Liebe Besucherinnen und Besucher

Eben war ich noch in der Wüste von Portugal, in der tollen und lebendigen Gemeinschaft Tamera (www.tamera.org) und kurz darauf bereits zum fünften Mal in Israel, Tel Aviv, wo ich mich mit unzähligen Menschen im «Integral Dojo Tel Aviv» (www.theintegraldojo.com) traf, welche alle einen gemeinsamen DO (Spiritueller Weg) teilen … AIKIDO !

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Es gibt viele Möglichkeiten AIKIDO aus dem Japanischen zu übersetzen. Für mich persönlich passt am besten:  Der Weg des Friedens und der Liebe … 

Eine Vision des Gründers, Morihei Ueshiba, war, dass sich eine weltweite Familie von Menschen bilden wird, die alle das gleiche Ziel verfolgen. Mehr Frieden, Harmonie und Liebe in die Welt zu bringen.

Und weil wir alle wissen, wie schwierig das im Alltag ist, wo Kinder, Ehemänner/Ehefrauen, Chefs, Arbeitskollegen, Schüler, Lehrer, Eltern, etc.  nur das Eine im Sinn zu haben scheinen: Nämlich zu prüfen, ob wir nur vom Frieden/Liebe sprechen, oder es auch wirklich so meinen. Dazu ein passendes Zitat aus «ein Kurs in Wundern»

«Ich will den Frieden Gottes – Diese Worte zu sagen ist nichts. Doch diese Worte zu meinen ist alles»

| Kurslektion 185

Aikido zu praktizieren, bedeutet, bewusst einen Weg zu gehen, wo wir regelmässig auf den Tatamis (Matten) die Möglichkeit haben, Konfliktsituationen in die Augen zu sehen und eine Lösung zu finden, die allen ein Lächeln ins Gesicht zaubert, die Herzen öffnet und erkennen lässt, dass wir wirklich, wirklich alle «irgendwie» miteinander verbunden sind. Und es überhaupt keinen Sinn macht, irgend jemanden in irgend einer Form anzugreifen, ob verbal, emotional oder sogar physisch !

Noch viel zu fest wird weltweit in den Aikido-Dojos an der Form festgehalten anstatt sich auf den Inhalt zu konzentrieren. Aber diesem Phänomen sind wir leider alle noch stark ausgeliefert. Wir sehen den «Anderen», seinen Körper, seine Kleidung, seine Frisur, sein Make-up, seine Unzulänglichkeiten, seine Fehler, seine Vergehen, seine Schuld !

Wenn wir aber bereit sind, wirklich bereit sind, hinter all das zu sehen, finden wir immer wieder dasselbe … nämlich einen Bruder oder eine Schwester, der/die vielleicht eben schlecht geträumt hatte und daher etwas «zickig» drauf war. Aber dahinter versteckt sich immer nur der Ruf nach Liebe.

Und darauf gibt es, laut einem «Kurs in Wundern» immer nur EINE ANTWORT, wenn wir den FRIEDEN wirklich meinen … und zwar die LIEBE …

Einfacher gesagt als getan ? Genau darum hat uns Morihei Ueshiba nach dem zweiten Weltkrieg nicht eine weitere Kampfkunst hinterlassen, sondern einen WEG, den FRIEDEN über den KÖRPER zu üben, zu üben … und nochmals zu üben … Und wenn wir es schaffen, den UKE (derjenige, der den «Angreifer» spielt) mit einer gemeinsamen Bewegung auf die Matte zu begleiten … dann hat unser GEIST etwas begriffen, sonst könnte es der KÖRPER nicht ausführen.

Und wir können auch nicht schummeln ! Denn entweder fühlt sich die Bewegung für beide gut an oder sie ist nOch nicht perfekt im Sinne von friedlich und voller Liebe.

Ich lade sie daher alle mal dazu ein, bei uns im neuen AIKIDO-Dojo «Tenchikan» Solothurn mitzutrainieren (www.tenchikan.ch). Unsere tolle Lehrerin, Susanne Ernst, zeigt uns seit Jahren auf, wie diese Verbindung erreicht und gefühlt werden kann.

Und was hat das alles mit Tanzen und dem tanz.rausch zu tun ? Im Tanzen geht es genauso wie im AIKIDO um ein MITEINANDER. Entweder mit sich selbst oder im Kontakt mit dem oder den anderen. Über den Tanz können wir unser Innerstes zum Ausdruck bringen, … Und dieses Innerste ist, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht : PURE LIEBE / FRIEDEN !

In diesem Sinne soll der nächste und in diesem Jahr letzte tanz.rausch am Sa, 10. Dezember 2016 ein Ausdruck unserer LIEBE und FRIEDENS werden, den wir uns alle so sehr wünschen.

Andrea und ich freuen uns auf den nächsten gemeinsamen Tanz mit euch allen. Und bitte bringt doch beim nächsten Mal noch einen Menschen mit, den ihr mögt, damit unsere tanz.rausch Gemeinschaft ebenfalls wachsen und gedeihen kann.

Von herzen Danke

u.r.s. jOsé und Andrea Fabienne

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K.URS-Kalligraphie | Lektion 185 | Mai 2016 (Bei Interesse an dieser Kalligrafie . einfach melden)