Shake it . Babe !

Liebe tanzende Freunde aus nah und fern

Ich gehe davon aus, dass alle wissen, was ein «epileptischer Anfall» bedeutet, einige haben vielleicht sOgar schon einen miterlebt und kennen sowas aus persönlicher Erfahrung heraus.

Ganz anders als die «westliche Medizin», die aus allem, was nicht «natürlich» erscheint, eine «Krankheit» macht und z.T. massiv medikamentös behandelt, haben viele andere Kulturen einen völlig anderen Ansatz zu diesem Phänomen.

Obwohl ich selber nicht unter «Epilepsie» «leide», hatte ich schon früh meine eigenen Erfahrungen mit diesem Phänomen machen dürfen. Ich erinnere mich noch sehr gut an eine meiner ersten Rauscherfahrungen (Alkohol) als Teenager, als ich auf einmal auf dem Boden lag und wie wild zu zappeln begann. Ganz im Gegensatz zu den Menschen um mich herum, die Angst um mich hatten, genoss ich dieses Zappeln zutiefst. Es fühlte sich lustvoll und völlig natürlich an. Und als es nach einigen Minuten langsam nachliess, fühlte ich mich entspannt und weich wie Butter.

Solche Erfahrungen wiederholten sich sporadisch immer wieder und als ich mich dann schliesslich damit vertiefter auseinanderzusetzen begann, stolperte ich über spannende Informationen, die meine Erfahrungen in einen grösseren Zusammenhang setzten.

Vor rund 13 Jahren, als ich mit Aikido Training begann, gab meine Lehrerin Susanne Ernst eine Setai Session (eine Methode aus Japan, die Anfangs 1920 entdeckt/entwickelt wurde), in welcher wir gezielt dem Körper die Führung übergaben und ihn willkürlich zappeln liessen. Wow, nun durfte ich erfahren, dass diese Form des «Loslassens» also einem Zweck diente, nämlich Spannungen abzubauen und die Energie (Ki/Chi/Prana/etc.) wieder fliessen zu lassen. Total entspannt ging ich damals nach Hause und liess es seither immer mal wieder schütteln.

Dr. Levine

Später stiess ich aufgrund von Freunden, die Traumata-Arbeit nach Dr. Levine anboten, auf eine weitere, heisse Spur : TRETrauma Release Exercise, die ebenfalls von einer Koryphäe, Dr. David Berceli entdeckt und systematisch erforscht wurde. Dieser Ansatz verbreitet sich rasant und hilft z.T. stark traumatisierten Menschen (Kriegsveteranen, Vergewaltigungsopfern, etc.) die im Körper gespeicherten Erlebnisse über das «Shaken» wieder loszulassen. Wie alle Säugetiere haben auch wir Menschen einen eingebauten «Stress Release Mechanismus», der extrem effektiv wirkt, wenn wir ihm Raum geben.

Dr. David Berceli

Und Ende 2016 griff ich die Spur von Ya’acov Darling Khan (Entwickler von «Movement Medicine») wieder auf, die zu den «Sunpeople» in der Kalahari-Wüste führte, wo das Schütteln als älteste Form von Gebet und Medizin seit Beginn der Menschheit der wichtigste Bestandteil ihrer Kultur ist.

Der Kreis schloss sich für mich, als wir täglich am Pulsing-Seminar (Anfangs Jahr 2017) täglich rund 40-60 Minuten die «Kundalini-Meditation» (nach Osho) durchführten.

Osho

Der Körper wurde dabei extrem locker, die Energie (Ki/Chi/Prana/etc.) war für alle spürbar (Kribbeln im ganzen Körper) und wir fühlten uns alle leicht «high», da dabei im Körper zahlreiche Endorphine und Glückshormone ausgeschüttet werden.

Andrea und ich haben uns daher entschlossen, am Samstag, 25. Februar 2017 (Fasnachts-tanz.rausch) zum ersten Mal ein kurzes «Shake it» anzubieten. Einfach nur schütteln und selber zu erleben, was dabei ausgelöst wird.

Wir freuen uns daher auf zahlreiche neugierige Tänzerinnen und Tänzer und wünschen euch allen einen bewegten und kraftvOllen Jahresstart.

u.r.s. jOsé und andrea fabienne

rückblick 2016 | ausblick 2017 * cacao

liebe tanz.rauschende aus nah und fern

inzwischen haben die rauhnächte begOnnen und wie immer sOrgen mOMente der rückschau (ich machs hauptsächlich visuell) für spannende . nachträgliche einsichten und erkenntnisse … aber auch gefühle der dankbarkeit . für all die menschen, die mir in diesem jahr begegnet oder durchs leben getanzt sind …

manchmal kOMmt es zu zusammenstössen . aber je achtsamer . allenfalls auch langsaaaaamer . manN (vOralleMANN) vOran kOMmt . desto weniger heftig werden sie . bis sie schliesslich zu feinen impulsen werden und allenfallsOgar mal aufhören da zu sein …

diesen zustand nennt man auch «floOow» . den strömungszustand . wenn einfach alles nur nOch fliesst . wie energie durch einen hindurch …

und ja, eine heisse cacaoOo (jetzt z.t. bereits amOrgen früh !) am abend . regt wirklich die phantasie an . öffnet die fensterläden des herzens und rOllt den fliegenden teppich vor uns aus . der nur darauf wartet . uns auf eine magische welle . einer heissen cacaoOo.welle zu verführerereren …

damits es für alle zu einem «warm.start» kOMmt hier noch mein persönliches rezept 2017 «xocOlatla»

open sOurce . sOzussssagen … einfach mit referenzur «xocolatla» . die neue spezialität in der chai.lOunge «cinnamOon»

 «XOCOLATLA» | 5 pOrtionen (family M size) |

1l beste vanille.sOja milch, z.b. alpro (z.t. bei coop)
5 x 3cmx3cm groOosse cacaoOostücke (von einer 1KG-cacaoplatte von www.cacaobliss.ch
5 x gehäufter suppenlöffel brOwn.sugar (oder was ihr wOllt   !)
5 x gehäufter suppenlöffel bio.cocos öl (dann wirds fluffig)
1 x gehäufter kaffeelöffel gemahlene vanille (es kannie genug vanille drinnen haben !!! – sagt ein vanille.junki 🙂 !)
1 x prise salz
5-7 x drehungen pfeffer (grob) mühle
5-11 x schütteln des zimt.dosierers
5-14 (normal bis chilli.chilli) x schütteln des chilli.dispensers

alles auf nicht zu hOher (nicht über 42-45° | die INHALTSSTOFFE des CACAO sinDAS WICHTIGSTE) flamme zum schmelzen bringen . ab und zu mal mit schwingbesen ein bisschen *schaumig* rühren …

dann . wenn ihr spürt, dass die cacao zerlaufen ist und ihr nen shaker.mixer habt . rein damit und kurz verquirlen . macht alles schön super flauschig.floOowwig.fluffig …

variationen und weiterentwicklungen sind sehr erwünscht . und gerne geschmeckt

euch allen wunderschöne rauhnächte . möge der cacaloOo.floOow mit euch sein …

u.r.s. jOsé | cacao.surfer

Cacao-Ceremony | Projekt 2017

Liebe tanz.rausch-Community

Ich hoffe es ist für alle stimmig, wenn ich euch alle soOo anspreche ?

Mir hat grad kürzlich eine Schulmutter mitgeteilt, dass meine Anrede (an die weiblichen Vertreter in unserer Öffentlichkeitsarbeitsgruppe, in welcher ich der einzige Mann bin) «Liebe Damen» für sie nicht passend sei !

Ich habs verstanden und akzeptiert, aber auch darauf hingewiesen, dass ich den Begriff «Dame» mit einer hochschwingenden Energie was weibliches SEIN angeht assoziere.

Daher bin ich grad . was Anreden angeht . etwas aufmerksamer 🙂

Aber wenn ich einen Begriff nennen müsste, der für einen Grossteil meines Lebens wichtig war und mittelfristig noch zentraler in meinem Leben wird, dann wäre es das Wort «Gemeinschaft», oder eben, Community …

Ob im Aikido, wo die Vision des Gründers, Morihei Ueshiba (weitere Infos hier), eine weltweite Familie war, die sich im Frieden begegnet, oder in der Tanzszene (z.B. 5 Rhythmen | Contact-Improvisation-Community | etc.), wo sich überall täglich verschiedenste Menschen in einem gemeinsamen Raum zusammenfinden und sich über den Tanz ausdrücken.

Es gibt noch unzählige weitere Kreise und Gemeinschaften, in den wir uns alle befinden, sei es die Schul-und Lerngemeinschaft, die Verwandschaft, die Menschen um uns herum am Arbeitsort, Hobbies und viele mehr. Der Mensch ist definitiv ein «Homo Socialis», auch wenn es mitunter zu Phasen der «Einsamkeit» oder «Rückzug» kommen kann. Aber das sind Phasen, keine Dauerzustände, zum Glück 🙂

Doch zurück zum Titel dieses Blogs, denn es geht  hier natürlich auch um Schokolade, respektive, viel ursprünglicher, dem reinen Cacao, von den ersten Kakaobaum-Kultivierern, den Olmeken «Kakawa» genannt.

Ein Mitbewohner brachte im Herbst 2015 eine gemeinsame Freundin des Hauses zum ersten Mal auf Besuch bei uns mit. Wir freuten uns einen Menschen, dem wir an zahlreichen tollen Festivals begegnet sind, zu hostieren. Gross war die Überraschung und Freude, als unser weiblicher Gast uns nach einem gemeinsamen Abendessen ein flüssiges Dessert edlester Güte bescherte. Eine heisse Cacao mit besten Zutaten.

Wir wurden darüber informiert, dass in Zürich bereits mehrere Menschen «Cacao-Zeremonien» im privaten Rahmen durchführten. Ob Meditation, gemeinsamer Tanz, Singen und Jammen, … das Zentrum war die gemeinsame Einnahme einer heissen Cacao, mit einer so hohen Menge Cacao (rohkost-Qualität : nicht über 42° erhitzt, damit die wertvollen und zum Teil leicht psychoaktiven Inhaltsstoffe nicht zerstört werden).

Und ja, ihr habt richtig gelesen: leicht psychoaktive Inhaltsstoffe ! Keine Angst, niemand wird wie Peter Pan durch die Lüfte schweben, aber was viele Menschen berichten ist eine «Herzöffnung», wie das Gefühl von den meisten Menschen beschrieben wird, von Andrea und mir übrigens auch 🙂 !!!)

Seit ihrem Besuch im letzten Jahr sind nur wenige Tage, respektive Abende vergangen, an denen wir nicht eine heisse Cacao gebraut haben. Und ich kann ihnen versichern, dass wir einen Zauber erleben durften, den wir gerne mit euch teilen möchten, im neuen Jahr.

In den vergangenen Monaten haben wir beide ein eigenes Rezept kreiert. Wir werden euch bald die Möglichkeit geben, ein bisschen davon kosten zu können.

Und ja, Andrea und ich freuen uns auf jeden Menschen, der uns mit seiner Präsenz an diesem besonderen Samstag Abend (Sa, 10. Dezember 2016) bereichert.

Ein Fest der Liebe und des Friedens

Shalom
u.r.s. jOsé und Andrea Fabienne

 

der WEG des Friedens und der Liebe

Liebe Besucherinnen und Besucher

Eben war ich noch in der Wüste von Portugal, in der tollen und lebendigen Gemeinschaft Tamera (www.tamera.org) und kurz darauf bereits zum fünften Mal in Israel, Tel Aviv, wo ich mich mit unzähligen Menschen im «Integral Dojo Tel Aviv» (www.theintegraldojo.com) traf, welche alle einen gemeinsamen DO (Spiritueller Weg) teilen … AIKIDO !

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Es gibt viele Möglichkeiten AIKIDO aus dem Japanischen zu übersetzen. Für mich persönlich passt am besten:  Der Weg des Friedens und der Liebe … 

Eine Vision des Gründers, Morihei Ueshiba, war, dass sich eine weltweite Familie von Menschen bilden wird, die alle das gleiche Ziel verfolgen. Mehr Frieden, Harmonie und Liebe in die Welt zu bringen.

Und weil wir alle wissen, wie schwierig das im Alltag ist, wo Kinder, Ehemänner/Ehefrauen, Chefs, Arbeitskollegen, Schüler, Lehrer, Eltern, etc.  nur das Eine im Sinn zu haben scheinen: Nämlich zu prüfen, ob wir nur vom Frieden/Liebe sprechen, oder es auch wirklich so meinen. Dazu ein passendes Zitat aus «ein Kurs in Wundern»

«Ich will den Frieden Gottes – Diese Worte zu sagen ist nichts. Doch diese Worte zu meinen ist alles»

| Kurslektion 185

Aikido zu praktizieren, bedeutet, bewusst einen Weg zu gehen, wo wir regelmässig auf den Tatamis (Matten) die Möglichkeit haben, Konfliktsituationen in die Augen zu sehen und eine Lösung zu finden, die allen ein Lächeln ins Gesicht zaubert, die Herzen öffnet und erkennen lässt, dass wir wirklich, wirklich alle «irgendwie» miteinander verbunden sind. Und es überhaupt keinen Sinn macht, irgend jemanden in irgend einer Form anzugreifen, ob verbal, emotional oder sogar physisch !

Noch viel zu fest wird weltweit in den Aikido-Dojos an der Form festgehalten anstatt sich auf den Inhalt zu konzentrieren. Aber diesem Phänomen sind wir leider alle noch stark ausgeliefert. Wir sehen den «Anderen», seinen Körper, seine Kleidung, seine Frisur, sein Make-up, seine Unzulänglichkeiten, seine Fehler, seine Vergehen, seine Schuld !

Wenn wir aber bereit sind, wirklich bereit sind, hinter all das zu sehen, finden wir immer wieder dasselbe … nämlich einen Bruder oder eine Schwester, der/die vielleicht eben schlecht geträumt hatte und daher etwas «zickig» drauf war. Aber dahinter versteckt sich immer nur der Ruf nach Liebe.

Und darauf gibt es, laut einem «Kurs in Wundern» immer nur EINE ANTWORT, wenn wir den FRIEDEN wirklich meinen … und zwar die LIEBE …

Einfacher gesagt als getan ? Genau darum hat uns Morihei Ueshiba nach dem zweiten Weltkrieg nicht eine weitere Kampfkunst hinterlassen, sondern einen WEG, den FRIEDEN über den KÖRPER zu üben, zu üben … und nochmals zu üben … Und wenn wir es schaffen, den UKE (derjenige, der den «Angreifer» spielt) mit einer gemeinsamen Bewegung auf die Matte zu begleiten … dann hat unser GEIST etwas begriffen, sonst könnte es der KÖRPER nicht ausführen.

Und wir können auch nicht schummeln ! Denn entweder fühlt sich die Bewegung für beide gut an oder sie ist nOch nicht perfekt im Sinne von friedlich und voller Liebe.

Ich lade sie daher alle mal dazu ein, bei uns im neuen AIKIDO-Dojo «Tenchikan» Solothurn mitzutrainieren (www.tenchikan.ch). Unsere tolle Lehrerin, Susanne Ernst, zeigt uns seit Jahren auf, wie diese Verbindung erreicht und gefühlt werden kann.

Und was hat das alles mit Tanzen und dem tanz.rausch zu tun ? Im Tanzen geht es genauso wie im AIKIDO um ein MITEINANDER. Entweder mit sich selbst oder im Kontakt mit dem oder den anderen. Über den Tanz können wir unser Innerstes zum Ausdruck bringen, … Und dieses Innerste ist, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht : PURE LIEBE / FRIEDEN !

In diesem Sinne soll der nächste und in diesem Jahr letzte tanz.rausch am Sa, 10. Dezember 2016 ein Ausdruck unserer LIEBE und FRIEDENS werden, den wir uns alle so sehr wünschen.

Andrea und ich freuen uns auf den nächsten gemeinsamen Tanz mit euch allen. Und bitte bringt doch beim nächsten Mal noch einen Menschen mit, den ihr mögt, damit unsere tanz.rausch Gemeinschaft ebenfalls wachsen und gedeihen kann.

Von herzen Danke

u.r.s. jOsé und Andrea Fabienne

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K.URS-Kalligraphie | Lektion 185 | Mai 2016 (Bei Interesse an dieser Kalligrafie . einfach melden)

Das Wunder der Gemeinschaft | Tamera

Liebe Besucherinnen und Besucher

Vor über 10 Jahren bin ich auf meiner Suche nach «Alternativen Gemeinschaften» auf Tamera gestossen. Eine Gemeinschaft, die mitten in der Wüste von Portugal, einem der heissesten Orte Europas, ein grünes Utopia auf Erden geschaffen hat.

In den vergangenen Herbstferien war es endlich soweit. Ich besuchte für zwei Wochen diesen Ort und tauchte in eine Welt ein, wie ich sie mir seit Jahren am zusammenträumen bin.

Ich wurde warm empfangen, gut versorgt (zwei Wochen vegane Ernährung haben mich auf der körperlichen Ebene porentief gereinigt) und durfte zwei spannende Kurse besuchen (Pferdekurs / Einführungskurs).

Die Erfahrungen sind so reichhaltig und tiefgehend, dass ich das Bedürfnis habe, einige davon hier zu teilen (mitzuteilen) in der Hoffnung, dass sie Dich ein wenig inspirieren oder berühren mögen.

Was das Tanzen angeht durfte ich eine wunderschöne Erfahrung machen, mit der ich hier beginnen möchte.

In der zweiten Woche führte ich einen Tanzabend durch, den ich aus Copyright Gründen nicht einen 5 Rhythmen Wave® nennen durfte, aber auf dem Wellencharakter eines Waves basiert. Ich widmete diesen Abend zudem dem «Pferdeteam», welches ein kranken Pferd hat, das demnächst operiert wird und hohe Kosten verursacht.

tamera-5-5-wave-01Die BesucherInnen waren also eingeladen, eine Donation / Contribution, wie es in Tamera genannt wird, zu machen.

Die musikalische Welle begann, alle tanzten entspannt, gelöst und ausgelassen mit. Dann, auf dem Höhepunkt der Welle … BOOM ! auf einmal war die Musik weg ! «Coitus Interuptus» haben wir es dann nach dem Event genannt 🙂

Innert Sekunden begannen etliche im raschen Rhythmus weiterzuklatschen, einige unterstützen das Ganze mit perkussiven Geräuschen. Wow, ich war beeindruckt und kümmerte mich mit 2-3 anderen, die sogleich zur Hilfe eilten, um das technische Problem. Wir fanden es schliesslich und realisierten, dass die Boxen überhitzt waren ! (Und wohl nicht für diese intensive Energie, die im Raum entstand, gewappnet waren).

Noch während wir das Problem suchen, ging ein junger Mann, der der sich während der ganzen Woche im Hintergrund gehalten hatte, zum Djembe und fing an wie ein Wilder im hohen Tempo rhythmisch perfekt einen tollen Groove zu spielen. Wenige Sekunden später nahm ein weiteres Mitglied des Einführungskurses sein Didgeridoo hervor und spielte ebenfalls wild treibende Rhythmen was dazu führe, dass der Höhepunkt der Welle weiterging und unzählige Anwesende in eine Form der Exstase gerieten, …

Ich genoss diese intensiven Momente und realisierte, dass dies ohne dieses starke Gemeinschaftsfeld, in dem wir zurzeit in Tamera lebten, wohl nicht möglich gewesen wäre. Hier entstand wie aus dem nichts eine kollektive Intelligenz, die dafür sorgte, dass der Flow weiterging . nahtlos …

Und auf einmal setzte die Musik wieder ein, das Trommeln und Didgerido begleiteten noch ein welchen die Musik und verblassten anschliessend wieder und die beiden Musiker tanzen mit der Gruppe weiter.

Tja, auch jetzt, wenn ich noch daran denke, kriege ich die Gänsehaut …

Und ja, genau deshalb glaube ich ganz fest daran, dass die Zukunft der Menschheit stark davon abhängt, ob wir uns aus der Individualität heraus wieder in etwas grösseres, stärkeres, intelligenteres einweben können, ohne die Angst zu haben, dass wir uns dadurch sogleich auflösen werden.

Glauben sie mir, so rasch funktioniert es leider für die Meisten eh nicht 🙂

Aber die Gemeinschaft hilft uns zu erkennen, dass gewissen Probleme am besten und einfachsten in der Gruppe gelöst werden können.

Dies gilt auch für andere, heisse Themen, in denen Tamera geforscht und gelebt wird, nebst alternativen Energien geht es auch um die Themen mit grossen Verletzungen wie Liebe, Sexualität und Partnerschaft.

Und was das alles mit dem Tanzen und dem tanz.rausch zu tun hat, erfahren Sie zu einem späteren Zeit°punkt hier in diesem Blog.

Jetzt möchte ich ihnen jedOch im Namen von Andrea und mir einen gesegneten, goldigen Herbst wünschen, eine reichhaltige Ernte und bereits zahlreiche sinnlich sinnhafte Momente …

Andrea und ich freuen uns auf den nächsten gemeinsamen Tanz mit euch allen. Und bitte bringt doch beim nächsten Mal noch einen Menschen mit, den ihr mögt, damit unsere tanz.rausch Gemeinschaft ebenfalls wachsen und gedeihen kann.

 

Von herzen Danke

u.r.s. jOsé und Andrea Fabienne

SynchrOnizitäten . Das Prinzip «wenn alles fliesst»

kennen sie das ? sie dachten grad an … und hier ist es schOn ?

«instant magic» könnte man es auch nennen ! wir alle kennen es schon . immer .. eigentlich …

vOrallem als wir unschuldig wie kinder waren . oder es immer noch sind

wenn alles im fluss ist . oder wir wieder ins fliessen kOMmen … ein gefühl von leichtigkeit sich bemerkbar macht ?

das ist der grund und das thema . über das ich schreiben werde . sie hat mich sOzusagen hierher gebracht . in den wOrdpress blog unserer tanz.rausch website 🙂 … die synchrOnizität … ich liebe dieses woOort . nOchmehr ihre variatiOM : die «synchrOMisaciOm» . aber lassen wir diese woOortspielereien … obwohl es doch genau um dies auch geht . das spielen . das spielerische . das verspielte … das spielen des (inneren)  kindes …

vor genau 13 jahren entdeckte ich die verspielte magie der zeit der mayas und ihre magie zOog mich wie ein straker sturdel.sOg in sichinein … und irgendwann spuckte sie mich kürzlich wieder aus …

13 jahre sind ein viertel einer «kalenderrunde» a 52 jahren … ein heiliger zyklus in der mytOlogie der maya … die 4 x 13 jahre ergeben sowas wie eine perfekte zeit.scheibe, je nach intensität des lebens kräftiger und je mehr lichtvolle kreative energie, destoOo zauberhafter das muster darauf und darunter …

obwohl diese maya.welle für mich irgendwie zu ende geht … spüre ich eine neue heranrauschen … es muss nicht wieder eine 13 jahre lang andaurende sein … es kann auch eine kürzere oder schwächere sein … die maya waren meister der zyklik der zeit . sie surften auf den wellen die sich aus dem spiel der pOlaritäten ergaben . interferenzen nutzten sie als herausfOrderungen . verstärken . abschwächen oder neutralisieren waren ihre kern.kOMpetenzen … in einem wort ausgedrückt «das surfen der zeit» …

ich bin wirklich nOch kein meister, aber ein paar zyklen habe ich gemeistert … und andere zucken zitternd zyklisch zum zigsten zahl wieder heran 🙂 …

ach ja . hab ich schon erwähnt, dass manN auch einmal von einer welle überroOollt werden kann … ichOoffe, sie können schwimmen und auch ab und zu ein bisschen tauchen 🙂 …

Bildschirmfoto 2016-04-29 um 22.48.51

es gibt zum glück zahlreiche «spiel.plätze» wo man solches spielerisch üben.praktizieren kann …

es gibt in meinem leben etliche davon … viele wechseln sich ab . ein paar wenige dOMinieren … das tanzen . aikido . gestalten … wObei das gestalten auch in fOrM eines blOgsein kann …

in diesem sinne wünsche ich ein tolle «affenwelle», denn diese hat heute begonnen und dauert 13 tage lang … je nachdem wie manNfrau den affen bereits integriert.eingeladen.einquartiert hat, werden wir diese welle surfen . ich wünsche viel spass&spiel dabei …

u.r.s. jOsé Ω tanz.rauschender

-> als ich mich ins backend dieser seite einloggte, war dOch tatsächlich der «chimp mail affe» oben linksichtbar … da laust sich dOch der affe 🙂

Bildschirmfoto 2016-04-29 um 22.48.51ZOOM

Rückblick & Ausblick

Am Samstag, 16. Mai 2015 ging der erste «tanz.rausch» Anlass an unserer Schule über die Bühne und wir dürfen stolz mitteilen : äusserst erfoOolgreich !
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Bereits zur Türöffnung um 19.00h hatten wir die ersten neugierigen Gäste und sogar junge Menschen, die Lust hatten, sich ebenfalls ein bisschen zu bewegen.
Da es im Raum noch recht hell war, lockte dann jedoch das Feuer draussen und einige liessen sich zuerst ums Feuer nieder um ein bisschen zu plaudern.
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Drinnen folgten jedoch die ersten Musikstücke, die zum Tanzen animierten und schliesslich dafür sorgten, dass die neu eintreffenden Gäste sogleich mittanzten.

Um ca. 20.45h war es dann soweit : u.r.s. jOsé begrüsste die Gäste und stellte den ersten Special Guest des ersten Events vor : Dj Anusia aus Zürich, eine «Movement Medicine Teacher», welche bereits seit Monaten in Zürich erfolgreich MOVE!’s organisiert und nun zum ersten Mal in Solothurn zum Tanz einforderte.

Mit ruhiger Musik führte sie die zahlreichen Gäste auf eine Entdeckungsreise zu sich selbst, die schliesslich intensiver und expressiver wurde und nach rund 90 Minuten wieder zur Ruhe kam. Mit einem ordentlichen Applaus wurde sie wieder verabschiedet, da sie zurück musste, weil sie am Sonntag in St. Gallen grad nOchmals einen Einsatz hatte am Morgen !

DSC06127 DSC06120Nun übernahm erneut «DJ Panadero Loco» das Szepter und begann mit feurigen Rhythmen die Anwesenden ein bisschen zum Schwitzen zu bringen. Es folgte weitere Musikstile (Balkan, Indian, Disco, Funk, Ethno, etc.) und schliesslich gegen Ende des Anlasses folgten stets ruhiger werdende Stücke, um sich langsam von den noch verbliebenen Gästen zu verabschieden.

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Obwohl wir sehr offen sind für Verbesserungsvorschläge und kritische Stimmen, vernahmen wir ausschliesslich, dass es allen gefallen hat !

Daher freut sich unser Team auf den kommenden Samstag, 13. Juni 2015, bevor es dann in die erste Sommerferienpause geht.

Zum zweiten Anlass dürfen wir DJ LEGO (www.oleg.ch) begrüssen, der schon jahrzehnte an Erfahrungen aufweisen kann. Inzwischen selber engagierter und prOfessioneller Tänzer (www.tamtam-produktion.ch) weiss er, welche Musik in die Beine und Hüften fährt.

Wir hoffen auf zahlreiche Gäste aus der Gemeinschaft der Tänzerinnen und Tänzern.

HERZLICH WILLKOMMEN !

Ps. Bitte wie beim ersten Mal etwas feinen zum Essen oder Trinken fürs gemeinsame Buffet mitnehmen. Wenn alle einen kulinarischen Leckerbissen mitbringen, gibts für alle ein Festessen 🙂 … Und am liebsten BIO+FAIR, damit auch die Menschen am anderen Ende der Welt mitfeiern können !