Wellenkompositionen & Schlosswave

Liebe tanzende Freunde

Als wir vor über drei Jahren mit den tanz*rausch Events im Theatersaal der Steinerschule begonnen haben, hat Andrea zu Beginn stets eine wunderschöne, musikalische Welle gewoben, die bei den Besuchern sehr gut angekommen ist.

Meine Aufgabe war es anschliessend, während 2-3 Stunden Musik zu machen, ähnlich wie in einer Barfussdisco. Die Musik war kunterbunt, aus allen Bereichen und Ländern und ich sah unmittelbar, ob ein Lied seine gewünschte Wirkung entfaltete oder nicht.

Ein befreundeter Dj hat mir vor Jahren sein Vorgehen erklärt. Im Vorfeld kreiert er einen digitalen «Musikkoffer», in welchem er die Stücke ablegt, die er vorhat, abzuspielen. Am Anlass selber greift er dann intuitiv und mit einer grossen Portion Erfahrung auf diese Musik zurück, reiht sie der Stimmung entsprechend aneinander.

Dieses System habe ich für mich nochmals weiterentwickelt und inzwischen einen Grossteil meiner Musikbibliothek in verschiedene Styles, Rhythmen, Elemente, etc. eingeordnet, was mir das Auffinden der passenden Musik vereinfacht hat.

Seit letztem Sommer haben wir unser Konzept jedoch weiterentwickelt. Wir streben mehr und mehr an, einen optimalen «musikalischen Raum» zu gestalten, in welchem, ähnlich wie bei den offiziellen 5 Rhythmen® Waves, eine konstante Bewegungsmeditation möglich ist. Diese Wellen werden von Andrea zum Teil bereits 2-3 Wochen vorher mit viel Aufwand, Geduld und Gefühl komponiert, wie eine Choreographie, die bis ins letzte Detail stimmen muss. Denn jeder «Bruch» in der Welle erzeugt einen Unterbruch im «Flow» und unser Ziel eines «Tanz°Rausches» wird gestört.

Ja, ich habe inzwischen realisiert, dass Andrea in diesem spezifischen Bereich grosse Sprünge gemacht hat und mir diese Erfahrungen, die sie in den vergangenen zahlreichen Anlässen (tanz°rausch / Tanzgebet / etc.) sammeln konnte, ziemlich fehlen.

Daher setze ich zur Zeit alles dran, diesen Rückstand wieder wettzumachen, aber das benötigt noch ein Weilchen Zeit. Aber ich bin wirklich gewillt, diese ZEIT, die es für eine tolle Welle benötigt, zu investieren, denn unser gemeinsames Projekt liegt mir sehr am Herzen.

Mit diesem BLOG möchte ich einfach alle bisherigen und zukünftigen Gäste um Nachsicht bitten, wenn bei meinen Wellen nicht immer alles perfekt ist. Ich bin daher den Menschen sehr dankbar, die mir nach meinen letzten beiden Wellen, als ich für die Musik verantwortlich war, ein ehrliches Feedback gegeben haben.

Das unterstützt mich bei meiner Arbeit und kommt musikalisch wieder durch eure Ohren zurück 🙂

Ich wünsche allen einen zauberhaften Frühling und wer noch nie an einem Schlosswave im Schloss Lenzburg war : Dieses Jahr gibt es nur einen Event (von Cristina Peña ° meiner persönlichen 5 Rhythmen® Queen) am folgenden Mittwoch, 9. Mai 2018. Eine wunderbare Gelegenheit auf dem uralten Holzboden im wunderschönen Rittersaal mit vielen anderen Menschen zu tanzen.

Herzlich
u.r.s. jOsé

Frühlingsgefühle *Nomen est Omen*

«Nomen est Omen»

Ich (Urs) werde immer mehr zum Bären, je älter ich werde. Vor allem im Herbst wird es spürbar, wenn ich auf einmal nicht mehr die ganze Zeit tanzen, feiern und unter Menschen sein möchte. Rückzug ist angesagt. Nicht abrupt, aber immer tiefer in die warme, kuschelig eingerichtete Bärenhöhle.

Und ja, in meinem Alter darf  man solche Dinge zugeben : Ich war durch den Winter hindurch ein richtiger «Faulpelz» und habe fast jede Minute genutzt, um zu Chillen, Chillaxen, Dösen, Kuscheln, Abhängen, nichts tun …

Nicht, dass ich überhaupt nichts getan habe. Im Gegenteil, gerade weil ich es mir erlaubt habe, faul zu sein, tauchten dann immer mal wieder starke Impulse auf, die dafür sorgten, dass die wichtigsten Dinge trotzdem erledigt wurden, mit Musse und Freude.

Ganz spannend und noch nie so stark habe ich jedoch diesen Donnerstag, 22. März 2018 erlebt. Am Abend zuvor haben wir im kleinen Kreis die Frühlings-TagundNacht-Gleiche (Equinox) um das erste Outdoor-Feuer gefeiert. Den Schülern habe ich tagsüber noch erzählt, wie Pflanzen «Sinneszellen» haben, die wie ein Detektor funktionieren. Sobald sie merken, dass es mehr Licht als Dunkelheit gibt, geben sie den Befehl für das Wachstum. Dabei wurde mir auch bewusst, dass es einige «Frühreife» (oder Frühstarter) Blumen und Pflanzen gibt, wie z.B. die Krokusli und Schneeglöcklis, die mutig schon auftauchen, wenn nach wie vor mit Kälte oder sogar Frost gerechnet werden muss.

Als ich am Donnerstag aufstand und mein Morgenritual aus einer Mischung von Yoga, Ki Gong und Meditation beendet hatte, fühlte ich mich nicht nur lebendig, wie das normalerweise der Fall ist, sondern ich spürte regelrecht eine Energie, die sich durch meine Füsse hindurch spiralförmig zu meinem Zentrum hochwindete. Ich genoss dieses wunderbare Gefühl ein Weilchen und dann … ja, dann hatte ich auf einmal das Gefühl, dass ich locker ein paar Bäume ausreissen könnte !

Und da es grad keine Bäume zum ausreissen gab, gings in die Waschküche unseres Bauernhofes, wo ich, ohne lange zu überlegen, diese vollständig aufräumte, putzte und noch etliche Dinge zu Ende brachte, die schon seit Wochen darauf warteten, abgeschlossen zu werden.

Anschliessend fühlte ich mich so richtig guuuuuut und erlaubte mir erneut, ein bisschen zu chillen. Dabei wurde mir bewusst, dass ich als Bär wohl auch auf diesen «Kickstart» gewartet habe, den Schnittpunkt in der zyklischen Zeit, welcher den Frühling einläutet und scheinbar nicht nur in der Natur, sondern auch in uns etwas in Gang setzt. Seither sind drei Tage vergangen und jeden Tag habe ich diese Frühlingsenergie für etwas genutzt, das grad Priorität hatte.

Heute ist Sonntag. Ein prachtvoller Frühlingstag, Sonne, zwitschernde Vögelis und ein bevorstehender Ausflug in den Buechibärg, damit meine Partnerin Andrea einen weiteren, grüneren Teil von Solothurn kennenlernen kann.



Und ja, wir freuen uns beide riesig auf heute Abend, den «Frühlingstanzrausch» ab 19.00h. Wie immer beginnen wir unsere kleine Cacao-Zeremonie um ca. 19.30h+ und lassen uns dann vom magischen Cacao durch den Abend tragen, auf den musikalischen Wellen von Andrea und mir.

Wir wünschen uns ganz viele BesucherInnen, die mit uns in den Frühling und in eine neue Woche hinein tanzen.

ShalOM
u.r.s. jOsé und Andrea

Akro Yoga und Conta Kids

Ende November 2017 war ich bereits zum sechsten Mal in Israel, Tel Aviv unterwegs. In den vergangenen Jahren vor allem wegen dem unglaublich inspirierenden «Dead Sea Seminar» mit Teilnehmern aus der ganzen Welt. Leider zum letzten Mal im vergangenen Jahr.

Dieses Jahr hatte ich andere, gute Gründe für einen Besuch. Einerseits wie immer mit verschiedenen tollen Sensei’s ein bisschen Aikido trainieren und mich inspirieren lassen. Weiter verteilte ich etliche Exemplare meiner magischen «Zuvuya Agenda 2018» Freunde, die unser Crowdfunding bereits im Frühling unterstützt hatten (obwohl die Agenda in Deutsch ist !).

Doch was mich am meisten inspirierte in diesem Jahr waren zwei Erlebnisse, bei denen ich hautnah dabei sein durfte, im wahrsten Sinne des Wortes.

Nach einem regulären Aikido Training im «Integral Dojo Tel Aviv» tauchten rund 30 Menschen auf, die miteinander unter fachkundiger  Anleitung von Guy «Akro Yoga» praktizierten. Sie forderten mich spontan auf, mitzumachen und da ich bereits warm gelaufen war vom Aikido Training nahm ich diese Einladung gerne an.



Und bereits nach einer Stunde gelang es mir, nur auf einem Fuss balancierend (von meinem fortgeschrittenen Partner) seitwärts ein kleines Kunststück zu vollbringen. Ja, seit diesem Moment ist für mich klar, dass ich dies ebenfalls machen möchte, am liebsten mit meiner Partnerin Andrea hier in Solothurn. Daher werde ich demnächst mal Ausschau halten nach einem/er Lehrer(in) für unser schönes Barockstädtchen.

Zwei Tage später, ich war gerade auf dem Sofa im Dojo am chillen, als auf einmal die Türe aufging und zahlreiche Mütter und Väter mit ihren rund 3-5 jährigen kleinen Kindern hereinströmten. Ich hatte keine Ahnung, was da vorging, bis es dann losging !

Um es kurz zu machen, ich hatte schon lange nicht mehr so viel gelacht wie in dieser «Conta Kids» Stunde. Und ja, es berührte mich auch zutiefst diese engagierten Eltern zu sehen, die sich den spontanen Berührungen und Bewegungen auf spielerische Weise hingaben. Und ja, was die kleinen zusammen mit ihren Eltern vollbrachten erstaunte mich echt ! Spielerisch lernten die Kinder (gemeinsam mit den Eltern) zum Teil komplexe Abläufe dank einem verspielten Lehrer und Vater einer Tochter.£

Als ich mit ihm anschliessend ins Gespräch kam erzählte er mir kurz, wie es dazu kam, dass er vor ein paar Jahren «Conta Kids» entwickelte. Ganz spontan integrierte er als Contakt Tänzer in einem Workshop seine anwesende junge Tochter Sophie, was von einem Freund gefilmt wurde. Dieses Video ging viral und wurde hundertausende Mal angeklickt und er von Anfragen überhäuft, wo und wann er dies unterrichte. Inzwischen sind sechs Jahre vergangen und er gibt weltweit Einführungsseminare.

Sie können es sicher erraten, ich habe ebenfalls vor, seinen Einführungskurs zu besuchen und allenfalls in Solothurn anzubieten. Doch das sind noch Zukunftsprognosen.

Bevor es soweit ist laden Andrea und ich am Sonntag, 17. Dezember 2017 nochmals zum Tanz mit Cacao im alten Jahr ein. Und Andrea bietet am Sonntag, 10. Dezember 2017 nochmals ein «Tanzgebet» an.

Wir freuen uns auf einen besinnlichen . beschwingten . rauschenden Abend.

u.r.s. jOsé und Andrea

Link zum «Conta Kids» Video von Itay Yatuv und Sophie

Geburtsprozess und das Leben feiern

Als Mann ist es mir in diesem Leben nicht vergönnt einem Kind Leben zu schenken.

Das ist und bleibt die Domäne der Frau.

Bei einem kürzlichen tanzrausch Event hatten wir, sofern ich  mich richtig erinnere, grad zwei oder sogar drei schwangere Frauen unter den Tänzerinnen, die mit jeder Bewegung grad für zwei tanzten. Was das wohl für ein Gefühl ist … als Mutter … und auch für das Kind im Bauch, umgeben vom Element Wasser und Erde, die zur Vibration der Musik (Element Luft) in Resonanz gehen. Und erst noch die schaukelnden Bewegungen der tanzenden Mutter ?

Zum Glück haben wir alle die Vorstellungskraft, die uns befähigt, uns in etwas ein bisschen hineinzudenken, die Empathie, die uns ermöglicht, mit jemanden zu fühlen.

Aber nur die unmittelbare Erfahrung gibt uns wirklich ein Gefühl davon, was es heisst, ein wachsendes Kind im Bauch zu tragen.

Trotzdem wurde mir an diesem Sonntag bewusst, dass ich als Mann grad ebenfalls durch sowas gehe, wie einen «Geburtsprozess». Seit ich Anfangs Jahr «Ja» zur Neugeburt eines älteren Projektes gesagt habe und damit der «Schwangerschaftsprozess» begann. Und jetzt, fast auf den Tag neun Monate später, wird bald das Kind «entbunden», wenn unsere magische «Zuvuya Agenda 2018» aus der Buchbinderei eintreffen wird.
Von den rund 1001 Expl. der limitierten Erstauflage, sind schon über zwei Drittel von Menschen aus der ganzen Welt vorbestellt und reserviert worden. Und die letzten Exemplare reserviere ich für meine 3-5 Maya-Zeit-Workshops, die im Oktober bis Weihnachten noch folgen werden.

Diese Agenda kann wie eine normale Agenda zum Planen benutzt werden. Aber ihr eigentliches Ziel ist es, den Anwendern täglich einen Hinweis zu geben, mit welcher «Tagesenergie», oder auch «Tagesqualität» wir es zu tun haben. Drei Schlüsselwörter pro Tag, ein Mayazeichen, das für sich spricht und los gehts … 

Am Abend nimmt man sich 2-3 Minuten um den Tag zu reflektieren und zu schauen, ob es irgendwas gegeben hat, das mit den drei Schlüsselwörtern zusammenhängt. Das wars, kurz eintragen (im unteren Bereich) und schlafen gehen. Mehr braucht es nicht für dieses Zeit-Synchronisations-Experiment 😊


Ich behaupte, spätestens nach 2-3 Wochen werden so viele «Zufälle» eingetreten sein, dass der Platz in unserer Agenda dazu nicht mehr ausreicht ! DAS bedeutet, dass du bereits wieder viel synchroner mit deiner eigenen «Lebens.Zeit.Spur» läufst. Wenn du dran bleibst und es anhält, beginnst du zu «surfen». Wie ein Wellenreiter auf der Wasserwelle, surfst du auf deiner «Zuvuya», deiner optimalen Welle, die dich wie auf einem Zauberteppich durch Zeit und Raum trägt.

Falls du mit an Bord sein möchtest und eine der letzten «Zuvuya Agenda 2018» reservieren möchtest, mach es bitte bald. Es gibt nur noch einige Wenige in unserem Zuvuya-Shop !

Und ja, da die Geburt nächste Woche stattfindet, laden wir am Samstag, 28. Oktober 2017 zum gemeinsamen Feiern bei uns auf dem Allmendhof ein. Das Fest ist öffentlich, das heisst, ganz Solothurn ist bei uns willkommen 😊

Besonders freue ich mich als «geistiger Vater» natürlich über Menschen, die auf die eine oder andere Art auch bereits auf ihrer Zuvuya surfen. Dazu gehören natürlich ALLE TÄNZER.INNEN aus NAH und FERN. Daher gibt es am Abend dann natürlich auch noch tolle Musik zum tanzen ! Vielleicht sogar den ersten «Zuvuya Wave» von Andrea und mir 😊

Das Fest beginnt ab 13.20h und dauert bis zum letzten Tanz. Gaben fürs gemeinsame Buffet sind wie immer sehr willkommen, wir bieten quellfrisches Wasser, würzigen Chai und neu natürlich eine magische Cacao *

Der Anlass ist Kinderfreundlich | Anreise per Velo, ÖV oder Autos (im Quartier auf Parkplätzen parkieren) | Allmendstrasse 83 | 4500 Solothurn

Bei Fragen : urs@tanzrausch.net

Es grüssen ganz herzlich : Andrea und u.r.s. jOsé

Ps . Es wird noch einige wenige Agendas am Event haben. Reservierte Agendas werden von mir auf Wunsch signiert oder ich zeichne das individuelle Maya-Zeichen hinein.

Gemeinschaft lernen . Begegnung tanzen

Liebe tanzende Freunde aus der ganzen Welt

Dieses Jahr fand das Pachamama Festival 2017 zum zweiten Mal auf einem zauberhaften Privatgelände in Märstätten statt. Nachdem es seit seiner «Geburt» im 2011 als «Festival der Liebe» noch in Uster in einem Park gastierte, zügelte es dann nach drei Jahren in die freie Natur bei Wald (ZH). Dort nahm es definitiv Festival-Züge an, es gab noch mehr kulinarische Essstände, bunte Marktstände und noch viel mehr Workshops und Kozerte.

Im letzten Jahr folgte dann der zweite Umzug nach Märstetten, wo rund 500 Besucher aus Nah und Fern herbeiströmten und teilnahmen.

Auch in diesem Jahr war unsere Chai-Lounge «CinnamoOon» ein Teil des Ganzen, wie in den vergangenen Jahren nebst der Chai-Küche mit einer grossen Wanderjurte, in der auch Workshops und, wie könnte es anders sein, auch Cacao-Zeremonien durchgeführt wurden.


Während rund 5-7 Tagen bildeten die rund 1000 Besucher eine vorübergehende Gemeinschaft, teilten Kochplätze, Abwaschstellen, nahmen gemeinsam an Workshops teil oder gestalteten Landart vom Feinsten. Am Abend wurde inspirierende Musik genossen oder zu World Music wild und ausgelassen getanzt.

Und ja, viele der Gäste trafen regelmässig bei uns für einen würzigen Chai Masala oder eben, einer magischen Cacao ein, … eine zauberhafte Stimmung konnte so entstehen, die sich während dem ganzen Pachamama Festival aufbaute und zu synchronen Begegnungen führte, die über das Festival hinaus noch nachklingen …

Schliesslich ging es nach einer kurzen «Lande- und Integrationsphase» (Putzen und Chai Küche wieder verstauen !) sogleich auf den Weissenstein, unseren Hausberg, wo bereits das 23. Uhuru stattfand, ebenfalls ein sehr familien- und kinderfreundliches Festival.

Kaum waren wir auf dem Uhuru gelandet wurde bereits spontan eine weitere Cacao-Zeremonie angekündigt, in der Jurte von Hky, dem Pflanzenmagier und Tierflüsterer. Dort hielt ich auch noch einen spontanen Maya-Zeit-Workshop, in welchem ebenfalls an alle Teilnehmer eine heisse Cacao «Xocolatls» (hier gehts zu meinem Rezept) ausgeschenkt wurde. Denn Cacao ist nebst Medizin auch eine Substanz, die unsere Herzen öffnet und uns dem Gegenüber näher bringt.

Kein Wunder also, dass Andrea und ich auf dem Uhuru ebenfalls das Gefühl hatten, nur fröhliche, glückliche und beherzte Menschen zu treffen …

Und wer weiss, vielleicht gibt es ja bereits im nächsten Jahr auf dem Uhuru im Tee-Zelt auch eine heisse Cacao im Angebot.

Abgerundet wurde das Uhuru wie immer mit einer wilden Tanznacht und super Musik vom langjährigen Uhuru-Dj Flink. Ich weiss nur noch, dass ich nach dem Cacao fast vier Stunden lang ununterbrochen getanzt habe, respektiv, getanzt wurde . getragen von einer musikalischen Cacao-Welle

Daher freuen sich Andrea und ich bereits riesig auf den Neustart am Sonntag Abend, 20. August 2017 im Yogaraum (Touringhaus Solothurn) … und einer ersten offiziellen kleinen Cacaozeremonie bevor wir musikalisch so richtig zur Sache gehen 🙂

u.r.s. jOsé und Andrea Fabienne

Neues tanzrausch Konzept

Liebe tanzende Community aus Solothurn und der ganzen Welt

Am Samstag, 13. Mai 2017 feierten wir unser zweijähriges Bestehen und meinen 46. Geburtstag am tanzrausch.

Wir hatten zum ersten mal «Full House», Besucher aus aus allen Ecken der Schweiz und es war ein herrliches Gefühl, den Theatersaal mal gut besucht erleben zu dürfen.

Für die erste Welle von She-Dj Andrea möchte ich mich nochmals ganz herzlich bedanken, es war eine magische Welle, die sie als Geschenk für meinen Geburtstag zusammengestellt hatte … Merci vill mol . Danke für deine Liebe und grosse Geduld mit mir


Als weiteres Highlight hatten wir nach langer Zeit wieder einmal einen Gast-Dj, der den restlichen Abend mit einen unglaublichen, musikalischen Set füllte. Seine Spezialität ist das Gestalten von Klangräumen, von Atmosphären, … und wir sind der Meinung, dass er seine Aufgabe wunderbar erfüllt hat. Auch dir, Cyril ein grosses Dankeschön für dein riesiges Engament.

Tja, was gibt es noch gross zu schreiben ? Genau, Andrea und ich haben uns entschlossen, unseren Event neu auszurichten.

Folgendes können wir hier bereits verraten :

1. Der Anlass wird zukünftig am Sonntag Abend, 19.00-ca. 23.00h dauern.
2. Unser Anlass findet neu im Yogaraum im Touringhaus statt.
3. Der Anlass wird zukünftig ab 18 Jahren sein.
4. Der Cacao wird eine wichtige Rolle spielen 🙂

Ich arbeite zurzeit am neuen Flyer und hoffe, dass wir am Samstag, 17. Juni 2017 nochmals kräftig miteinander das Leben feiern und tanzen werden. Es wäre schön, nochmals möglichst viele Menschen begrüssen zu dürfen. Hilf mit uns nimm doch einfach mal jemand mit …

Als Highlight legt erneut unser Gast Dj Marc Sacchetti auf mit seinen «Quantentanz». Mehr Informationen dazu auf seiner Website www.quantentanz.ch.

Andrea und ich grüssen euch alle und wünschen euch herrliche vOrsOMmer.tage.und.nächte !

u.r.s. jOsé

Ps. Wer daran interessiert ist, nicht nur beim Tanzen auf den Wellen zu surfen, sondern auch im täglichen Leben ist herzlich eingeladen, mein aktuelles sozio-kulturelles Zeit-Experiment kennenzulernen.

www.zuvuya-agenda.ch     Die Projektseite
www.tele1.ch                          Tv-Interview über «Zeit . Stress & Lösungen»

Dancing into Dreamtime

Liebe Tänzerinnen und Tänzer

Seit über 10 Jahren gehört das 5 Rhythmen Tanzen zu meinem Leben, am liebsten immer noch am Dienstag Abend im Volkshaus Zürich, bei Cristina Pena, meiner persönlichen 5 Rhythmen Queen in der Schweiz. Ihre kraftvollen Wellen sorgen fast regelmässig für eine «Hexenkessel» Energie, in dem wir tanzend und in der Chaos-Phase oftmals auch stampfend, schreiend und jauchzend unseren Gefühlen Ausdruck verleihen können.

Anschliessend trifft man sich unten im Restaurant und plaudert noch ein bisschen gemeinsam zusammen.

Aus dem starken Stamm der 5 Rhythmen (Gabrielle Roth) haben sich zahlreiche neue Äste in den vergangenen Jahren entwickelt. Einer der stärksten und weit verbreitetsten ist die «Movement Medicine» von Susannah und Ya’Acov Darling Khan aus England.

Ich hatte das Glück Ya’Acov vor rund 8 Jahren zum ersten Mal an einem «Auffahrts» Tanzevent in Bern zu begegnen und kann mich immer noch bis ins Detail daran erinnern, wie dieser Schamane (er hat jahrelang mit Lappen-Schamanen und vielen anderen zusammengelebt) uns zuerst tief in den Boden «geschraubt» hat (Wurzeln in Mutter Erde) und danach in den (Vater) Himmel hoch spiralisiert hat, ein regelrechter Aufstieg an einem Feiertag.

Seit diesem Event besuche ich regelmässig jährlich einen bis zwei Workshops von ihm die ich zu den kraftvollsten zähle, die ich als Tänzer jemals erleben durfte.

Am vergangenen (Geburtstags) Wochenende war es wieder soweit : «Dancing into Dreamtime» hiess der Workshop auf der Schweibenalp, zusammen mit dem jungen und äusserst sympathischen «Luzides Träumen» Lehrer Charlie Morley.

Um eine lange Geschichte kurz zu machen : Innert fünf Tagen erlebte ich dort oben nicht nur ein zutiefst kraftvolles Gemeinschaftsfeld, sondern wurde Zeuge von zahlreichen katalytischen Erfahrungen, Trauma-Auflösungen und vielem mehr.

Und ja, ich hatte ebenfalls spannende Erlebnisse und Träume, die mir aufzeigten, mit was ich in diesem neuen Lebensjahr zu rechnen habe und wie ich es am besten anpacke.

Einer dieser Träume ist mein aktuelles Projekt, die neue «Zuvuya-Agenda».

Wieder zurück wurde mir einmal klar, welch tiefe Prozesse Tanzen auslösen kann. Daher haben Andrea und ich uns entschlossen, das «tanz.rausch» Konzept zu überarbeiten und damit nach den Sommerferien an einem neuen Ort zu beginnen.

Das heisst, die beiden Anlässe am Samstag, 13. Mai und Samstag, 17. Juni 2017 werden die letzten in der alten Form und am aktuellen Standort (Theatersaal der Steinerschule) sein.

Daher nochmals : Herzlich willkommen zu gemeinsamen Tanz, diesen Samstag, 13. Mai feiern wir nicht nur unser zwei jähriges Jubiläum sondern auch noch meinen Geburtstag.

Und damit ich mich optimal um meine Geburtstagsgäste kümmern kann, legt ein talentierter, langjähriger Dj zum ersten mal auf, welcher mit Sicherheit für einen magischen, musikalischen Zauberteppich sorgen wird.

Wir freuen uns wie immer auf zahlreiche BesucherInnen aus nah und fern.

u.r.s. jOsé und Andrea Fabienne

» Falls du mein aktuelles Projekt unterstützen möchest, danke ich bereits jetzt für jede Spende, egal wie gross oder klein !         » Crowdfunding Kampagne

Was wiegt eine Schneeflocke ?

Liebe Leserin . Lieber Leser

Letzte Woche trafen bei mir die Flyer für den Oster (Friedens) Marsch 2017 ein und ich habe mir überlegt, ob ich wohl eine passende Geschichte dazu finden würde …
Und jetzt bin ich beim Surfen im Netz über eine Geschichte gestolpert, die ich vor langem schon mal gelesen hatte, aber wieder in Vergessenheit geraten ist. Und witzigerweise genau im gleichen Zusammenhang, für den ich sie gesucht hatte .: für den grössten Friedensmarsch aller Zeiten, …

Was wiegt eine Schneeflocke?

Es war Winter. Überall schneite es. Im Wald saß eine Wildtaube auf einem Baumzweig. Still betrachtete sie das Schneetreiben.

Da flog eine muntere Tannenmeise auf die Taube zu und setzte sich neben sie. „Guten Tag“, sagte die Tannenmeise. „Ich grüße dich“, erwiderte die Wildtaube. „Was gibt es Neues im Wald?“ „Die ganze Welt schneit ein“, sagte die Tannenmeise.

„Es kommen einem die seltsamsten Gedanken und Fragen bei diesem Wetter. Was meinst du, Wildtaube, was wiegt eine Schneeflocke?“ Die Wildtaube guckte in die Luft und verfolgte eine Schneeflocke nach der anderen, wie sie langsam und leise zu Boden fielen. „Eine Schneeflocke ist so leicht, dass sie gar nichts wiegt“, antwortete sie. „Das habe ich auch gedacht“, sagte die Tannenmeise. „Aber es stimmt nicht. Hör dir die wunderbare Geschichte an, die ich neulich erlebt habe:

Ich saß auf dem Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu schneien begann. Es schneite nicht besonders heftig, sondern so wie jetzt. Lautlos und ohne Schwere fielen die Schneeflocken auf die Erde. Ich zählte die Flocken die auf die Zweige und Nadeln des Astes fielen und daran hängen blieben. Es waren über drei Millionen Schneeflocken.

Genau als die dreimillionensechhundertachtundsiebzigtausendvierhunderdreiundfünfzigste Schneeflocke niederfiel – nicht mehr als ein Nichts – brach der Ast ab. Denn die Schneelast war ihm zu schwer geworden.“

Damit flog die Tannenmeise wieder davon. Nun hatte die Wildtaube etwas zum Nachdenken. „Das ist eine tolle Geschichte“, dachte sie. Und da sie ein kluger Vogel war, ein Tier, das die Menschen zum Friedensvogel erklärt hatten, begriff sie auch gleich, was diese Geschichte bedeutete. „Vielleicht fehlt nur die Stimme eines einzelnen Menschen zum Frieden in der Welt“, sagte die Wildtaube. „Jeder einzelne Mensch und seine Stimme sind wichtig, damit am Ende Frieden wird.“ Und die Wildtaube freute sich über die Botschaft, die ihr die Tannenmeise gebracht hatte.


Für alle, die im Mai an diesem Friedensmarsch  mitmachen möchten, gibt es unten weiterführende Informationen. Und für die Schweiz gibt es ebenfalls spezifische Friedensevent in den verschiedensten Landesteilen. Einer, der seit Jahren heraussticht und ebenfalls zunehmend grösser und kräftiger wird, ist der Ostermarsch.

Unter dem Moto «Mein Geld führt Krieg. Waffengeschäfte von Pensionskassen und Banken stoppen !» findet er dieses Jahr erneut am Ostermontag, dem 17. April 2017 statt.

Interessenten finden weitere Informationen hier !

Für alle unsere tanzenden Besucher noch ein Wort zu diesem Blog. Auch wenn es bei uns primär ums Tanzen geht, berührt diese uralte Ausdrucksform der Menschheit für uns ganz klar auch viele andere Themen, wie zum Beispiel «Frieden». Denn Menschen, die tanzen und ihren Gefühlen und Erleben auf dieser Erde über die Bewegung einen Ausdruck verleihen, ziehen mit Sicherheit nicht in den Krieg, weil sie blockierte Energien immer wieder lösen und somit kein Stau entstehen kann, der früher oder später kulmuliert und explodiert.

Tanzen, das können Bewegungstherapeuten, Psychologen, etc. bestätigen, hat eine tiefe, katalytische Wirkung. Und für mich persönlich ist Tanzen wohl die älteste Ausdrucksform überhaupt. Und daher glaube ich zutiefst, dass Tanzen mehr als alles andere auch eine starke Medizin ist, die uns immer wieder hilft, loszulassen und unsere eigene Mitte wiederzufinden.

Und jemand, der zentriert ist, in sich ruht, hat keinen Grund für Streit, Aggression oder Krieg zu führen.

In diesem Sinne herzlich willkommen zurück auf der Tanzfläche, nächste Gelegenheit am Samstag, 1. April 2017.

Andrea und ich freuen uns auf die gemeinsamen Frühlingstänze …


Der größte Friedensmarsch aller Zeiten: Millionen Menschen gehen gemeinsam für Frieden

Tanzgebet mit Andrea

Liebe tanzende Community

Im März 2017 hat Andrea mit ihrem neuen Projekt «Tanzgebet» begonnen, jeweils einmal monatlich an einem Sonntag morgen.

Anstatt in die Kirche zu gehen und still zu sitzen, wird bei ihr zwei Stunden lang zur Musik getanzt, ohne Worte, jeder für sich.

Jede Bewegung, jede Begegnung, jede Schweissperle ist ein Gebet.

Bist du bereit für das «Tanzgebet» ? Dann freut sich Andrea über deine Teilnahme …

Es beginnt jeweils um 10.30 Uhr und dauert bis 12.30 Uhr. Anschliessend wirst du staunen, mit welcher Energie du den Sonntag verbringen wirst.

Das Tanzgebet findet im Yogaraum im Touringhaus Solothurn, an der Bielstrasse 111, statt. Der Anlass beginnt gemeinsam um 10.30 Uhr. Bitte sei pünktlich !

Für weitere Fragen wende dich an Andrea » andrea@tanzrausch.net

 

Shake it . Babe !

Liebe tanzende Freunde aus nah und fern

Ich gehe davon aus, dass alle wissen, was ein «epileptischer Anfall» bedeutet, einige haben vielleicht sOgar schon einen miterlebt und kennen sowas aus persönlicher Erfahrung heraus.

Ganz anders als die «westliche Medizin», die aus allem, was nicht «natürlich» erscheint, eine «Krankheit» macht und z.T. massiv medikamentös behandelt, haben viele andere Kulturen einen völlig anderen Ansatz zu diesem Phänomen.

Obwohl ich selber nicht unter «Epilepsie» «leide», hatte ich schon früh meine eigenen Erfahrungen mit diesem Phänomen machen dürfen. Ich erinnere mich noch sehr gut an eine meiner ersten Rauscherfahrungen (Alkohol) als Teenager, als ich auf einmal auf dem Boden lag und wie wild zu zappeln begann. Ganz im Gegensatz zu den Menschen um mich herum, die Angst um mich hatten, genoss ich dieses Zappeln zutiefst. Es fühlte sich lustvoll und völlig natürlich an. Und als es nach einigen Minuten langsam nachliess, fühlte ich mich entspannt und weich wie Butter.

Solche Erfahrungen wiederholten sich sporadisch immer wieder und als ich mich dann schliesslich damit vertiefter auseinanderzusetzen begann, stolperte ich über spannende Informationen, die meine Erfahrungen in einen grösseren Zusammenhang setzten.

Vor rund 13 Jahren, als ich mit Aikido Training begann, gab meine Lehrerin Susanne Ernst eine Setai Session (eine Methode aus Japan, die Anfangs 1920 entdeckt/entwickelt wurde), in welcher wir gezielt dem Körper die Führung übergaben und ihn willkürlich zappeln liessen. Wow, nun durfte ich erfahren, dass diese Form des «Loslassens» also einem Zweck diente, nämlich Spannungen abzubauen und die Energie (Ki/Chi/Prana/etc.) wieder fliessen zu lassen. Total entspannt ging ich damals nach Hause und liess es seither immer mal wieder schütteln.

Dr. Levine

Später stiess ich aufgrund von Freunden, die Traumata-Arbeit nach Dr. Levine anboten, auf eine weitere, heisse Spur : TRETrauma Release Exercise, die ebenfalls von einer Koryphäe, Dr. David Berceli entdeckt und systematisch erforscht wurde. Dieser Ansatz verbreitet sich rasant und hilft z.T. stark traumatisierten Menschen (Kriegsveteranen, Vergewaltigungsopfern, etc.) die im Körper gespeicherten Erlebnisse über das «Shaken» wieder loszulassen. Wie alle Säugetiere haben auch wir Menschen einen eingebauten «Stress Release Mechanismus», der extrem effektiv wirkt, wenn wir ihm Raum geben.

Dr. David Berceli

Und Ende 2016 griff ich die Spur von Ya’acov Darling Khan (Entwickler von «Movement Medicine») wieder auf, die zu den «Sunpeople» in der Kalahari-Wüste führte, wo das Schütteln als älteste Form von Gebet und Medizin seit Beginn der Menschheit der wichtigste Bestandteil ihrer Kultur ist.

Der Kreis schloss sich für mich, als wir täglich am Pulsing-Seminar (Anfangs Jahr 2017) täglich rund 40-60 Minuten die «Kundalini-Meditation» (nach Osho) durchführten.

Osho

Der Körper wurde dabei extrem locker, die Energie (Ki/Chi/Prana/etc.) war für alle spürbar (Kribbeln im ganzen Körper) und wir fühlten uns alle leicht «high», da dabei im Körper zahlreiche Endorphine und Glückshormone ausgeschüttet werden.

Andrea und ich haben uns daher entschlossen, am Samstag, 25. Februar 2017 (Fasnachts-tanz.rausch) zum ersten Mal ein kurzes «Shake it» anzubieten. Einfach nur schütteln und selber zu erleben, was dabei ausgelöst wird.

Wir freuen uns daher auf zahlreiche neugierige Tänzerinnen und Tänzer und wünschen euch allen einen bewegten und kraftvOllen Jahresstart.

u.r.s. jOsé und andrea fabienne